UTM-Parameter sind Tags, die einer URL hinzugefügt werden und Google Analytics genau sagen, woher der Traffic kommt und was ihn ausgelöst hat. Ohne UTM siehst du Traffic. Mit UTM siehst du, welche Aktionen, Botschaften und Platzierungen tatsächlich Ergebnisse liefern.
Google Analytics erkennt fünf offizielle UTM-Parameter. In der Praxis reichen diese aus, um Traffic-Qualität und Intention zu verstehen, ohne das Tracking zu überkomplizieren. Weitere Parameter sind möglich, gelten dann aber als Custom und sind nur sinnvoll, wenn sie gezielt ausgewertet werden.
Beispiel-URL:
So liest Google Analytics diesen Link.
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utm_source=facebook
Herkunft des Traffics. Typische Werte: facebook, google, linkedin, newsletter. -
utm_medium=paid
Art oder Kanal des Traffics. Typische Werte: paid, cpc, email, referral. -
utm_campaign=launch_q1
Name der Kampagne oder Initiative. Beispiele: product_launch, bf_2026, retargeting_us. -
utm_content=comment_a
Unterscheidet Creatives, Botschaften oder Platzierungen. Beispiele: banner_v2, video_hook, comment_link. -
utm_term=anna
Flexibler Parameter für Keywords oder interne IDs. Zum Beispiel Keyword, Agentenname oder Varianten-ID.

UTM-Parameter verbessern keine Performance. Sie schaffen Klarheit. Die meisten Teams haben kein Traffic-Problem, sondern ein Sichtbarkeitsproblem.